Aktuelle Nachrichten

Das BMWi verkündet seine"Neun Punkte für den Mittelstand"

Unter Punkt 4 der Veröffentlichung vom 21. Januar 2010 heißt es unter anderem:

"Mit einer Initiative 'Gründerland Deutschland' werden wir auf breiter Ebene für die Themen Gründung und Unternehmergeist werben, Chancen und Möglichkeiten der unternehmerischen Selbständigkeit aufzeigen und die Gründungskultur in Deutschland stärken."

"Wir wollen mit der Gründerwoche Deutschland im November 2010 - als deutscher Beitag zu internationalen 'Global Entrepreneurship Week' - das Gründungsinteresse vor allem bei jungen Menschen wecken, indem wir in der Aktionswoche bundesweit Veranstaltungen von Unternehmen, Schulen, Hochschulen, Verbänden und Multiplikatoren bündeln."

Das komplette 9 Punkte Paket sowie weiterführende Informationen zur Initiative Gründerland Deutschland können Sie über die nachfolgenden Links herunterladen.

Neun Punkte für den Mittelstand   pdf herunterladen

Initiative "Gründerland Deutschland"   pdf herunterladen


TV-Produktionsfirma Janus TV sucht angehende Existenzgründer

Logo Janus TV

Die Janus TV GmbH mit Sitz in Ismaning bei München, sucht für eine neue Dokureihe eines öffentlich-rechtlichen Senders angehende Existenzgründer, die Lust und Interesse haben, sich von einem Kamerateam über einen gewissen Zeitraum hinweg (5 bis 8 Drehtage, immer zeitversetzt) begleiten zu lassen.
Es werden insgesamt 6 Folgen à 45 Minuten produziert, in jeder Folge wird ein Gründer porträtiert. Ab dem 27.Januar 2010 wird die 6-teilige Dokumentationsreihe einmal wöchentlich zu sehen sein.

Das Anforderungsprofil der Janus TV GmbH ist sicherlich etwas speziell, aber nicht unmöglich.
Am wichtigsten ist, dass es sich bei den Gründern um Quereinsteiger mit einer spannenden, ungewöhnlichen Geschäftsidee handelt, bspw. der ehemalige Banker, der jetzt eine Currywurstbude eröffnen möchte. Die Gründer sollten sich bereits in der Gründungsphase befinden, sollten aber ihr Geschäft noch nicht eröffnet haben. Dies sollte dann vorzugsweise im Januar, spätestens jedoch zum 1. Februar 2010 passieren, denn Janus TV möchte natürlich gerne bei der Eröffnung dabei sein.

Die ca. Ende 20 bis Ende 40 Jahre alten Gründer sollten eine klare Motivation haben, z. B.: "Ich will endlich mein eigener Chef sein" oder "Ich bin schon lange arbeitslos und finde in meinem Beruf keinen Job mehr" oder aber "Ich habe eine innovative, einzigartige Geschäftsidee und glaube an meinen Durchbruch".

Die Finanzierung muss aus Gründen der Drehsicherheit gewährleistet oder zumindest in trockenen Tüchern sein. Denn Janus TV will Erfolgsstories erzählen und ist sich dabei gleichzeitig seiner Verantwortung bewusst. Daher ist ein tragfähiges Gründungskonzept das A und O.

Janus TV steht Ihnen jederzeit für Rückfragen zur Verfügung und würde sich freuen, recht bald von Ihnen zu hören.

Melissa Schepp: melissa.schepp(at)janus-tv.de; 089-9601-6746
Burkhard Fabricius: burkhard.fabricius(at)janus-tv.de; 089-9601-6743a


Die Global Entrepreneurship Week lädt zur Auftaktveranstaltung: Kommen Sie vorbei, informieren Sie sich, genießen Sie einen anregenden Tag im Stuttgarter Haus der Wirtschaft!

Das Stuttgarter Haus der Wirtschaft wird am Freitag, 13. November, zum Treffpunkt für alle, die den Unternehmergeist in sich spüren. Dort fällt nämlich um 9:30 Uhr der Startschuss zum nationalen Auftakt zur Global Entrepreneurship Week 2009, der Aktionswoche für jungen Unternehmergeist.

Auftaktveranstaltung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft

Bei einem "Walk of Entrepreneurship" können die Besucher zahlreiche Fachleute, Institutionen, Partner und Kapitalgeber interviewen, die bei einer Firmengründung helfen. Netzwerke wie Baden-Württemberg: Connected e.V. (bwcon) und die bundesweite gründerinnenagentur (bga) bieten persönliche Gespräche an. Das Zentrum für Empirische Forschung (ZEF) der Stuttgarter Dualen Hochschulen klärt darüber auf, wie man das Marktpotential eines Start-ups analysiert. Das Existenzgründerzentrum der Stuttgarter Hochschule der Medien lädt zum Planspiel Global Factory ein. Die Universität Stuttgart veranstaltet eine ganztägige Ringvorlesung unter dem Titel "Existenzgründung für Akademiker und Nicht-Akademiker", die mit Prof. Jürgen Schmudes (Ludwig-Maximilians-Universität München) mit Spannung erwarteter Vorstellung des neuesten Rankings der akademischen Gründungsförderung deutscher Hochschulen beginnt.

Die Auftaktveranstaltung zur Global Entrepreneurship Week 2009 in Stuttgart will ein Maximum an Informationen an einem Tag unter einem Dach bieten. Darum werden Hochschulen, Beratungsstellen, Netzwerke und Initiativen mit ihren Experten für Existenzgründung vor Ort sein. Netzwerke wie das Karlsruher CyberForum, PUSH! - das Partnernetz für Unternehmensgründungen aus Stuttgarter Hochschulen sowie der IHK-Campus Start-Up aus Reutlingen bieten Studierenden und gründungsinteressierten Wissenschaftlern ihre Ressourcen, ihr Wissen und ihre Dienste rund um den Aufbau eines eigenen Unternehmens an.

Vom Informationszentrum Patente erfährt man, wie man Produkt- und Geschäftsideen vor Nachahmern und Plagiaten schützt. Das Directorate General Enterprise and Industry of the European Commission informiert über das Internetportal "Europa für Sie, die Chance für Ihr Unternehmen". Um Beteiligungskapital, Risikoteilung und die Unterstützung durch Business Angels geht es in einem Workshop für technologieorientierte Gründungen. Das venture forum neckar geht der Frage nach, wie Start-Ups und Business Angel zusammenkommen, und klärt, was Investoren und Unternehmen beachten sollten. Die Biotech-Organisationen BIOPRO Baden-Württemberg und BioRegio Stern, der High-Tech-Gründerfonds und die Wirtschaftsförderstellen von Stadt und Region Stuttgart informieren über Potenziale, Chancen und Angebote für junge Unternehmerinnen und Unternehmer.

Für einige dieser speziellen Angebote innerhalb des Informationstages ist eine Anmeldung erforderlich. Der Eintritt ist frei. 


Gründungsgeschehen: Aktuelle Zahlen des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) und der Weltbank

Im 1. Quartal 2009 liegt die Zahl der Existenzgründungen in Deutschland bei 108.679 und damit um 1,2 % über dem Vorjahresniveau. Die Zahl der Liquidationen in Höhe von 111.995 blieb mit einem Anstieg von 1,0 % im Vergleich zum 1. Quartal 2008 ebenfalls nahezu unverändert. Der Gründungssaldo (Differenz aus Existenzgründungen und Liquidationen) ist mit einem Wert von -3.316 genau wie im Vorjahr negativ.

Ausblick: Aufgrund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage in Deutschland rechnet das IfM Bonn nach wie vor sowohl mit einem Anstieg der Gründungszahlen, insbesondere von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit, als auch mit einem Anstieg der Zahl der Liquidationen und Unternehmensinsolvenzen. Wie sich die Gründungszahlen in den nächsten Monaten in Deutschland entwickeln werden, hängt wesentlich von der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und den allgemeinen Rahmenbedingungen für Gründer ab.

Ausführliche Angaben zum Gründungs- und Liquidationsgeschehen im 1. Quartal 2009 finden Sie im aktuellen Working Paper 04/2009.

Gründungen und Liquidationen

Umfassende Informationen zum Gründungs- und Liquidationsgeschehen im Jahr 2008 in Deutschland und in den einzelnen Bundesländern stehen Ihnen hier zur Verfügung:
http://www.ifm-bonn.org/assets/documents/Working-Paper-03-09.pdf

Die Weltbank hat ihre neue internationale Vergleichsstudie ?Doing Business 2010? veröffentlicht. In der Kategorie Unternehmensgründung belegt Deutschland Platz 84 von 183 Nationen. Eine GmbH-Gründung dauert demnach hierzulande 18 Tage, umfasst 9 Schritte und kostet 4,7 Prozent des Pro-Kopf-Einkommens. Spitzenreiter ist Neuseeland vor Kanada und Australien.

Die Ergebnisse stehen hier unter zur Verfügung.

In Punkto Unternehmensgründung hat sich Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 17 Plätze verbessert (Vorjahr: Platz 101).

Seit 2004 vergleicht die Weltbank mit ihren "Doping Business"-Studien die ökonomischen Rahmenbedingungen der OECD-Länder. Neben der Kategorie Unternehmensgründung betrachtet die Weltbank Indikatoren wie Bürokratie, Arbeitsmarkt, Finanzierung, Steuern, Vertrags- und Rechtssicherheit, grenzüberschreitender Handel. Insgesamt belegt Deutschland aktuell Rang 25 ? nach Rang 27 im Vorjahr. Gesamtspitzenreiter ist Singapur vor Neuseeland und Hong-Kong.


Jeder 3. Gründungsplaner unter 30 Jahren hat einen Gründungskurs in der Schule besucht

NewCome 2009

Ende März 2009 fand die NewCome - Messe und Landeskongress rund um die Selbstständigkeit - in Stuttgart statt. Auch die Global Entrepreneurship Week beteiligte sich an der Gründermesse mit einem eigenen Stand und berichtete über Verlauf und Ergebnisse. Während es unserem Messeteam vor allem darum ging, Mitaussteller für die Aktionswoche für jungen Unternehmergeist zu gewinnen, befragte das Institut für Mittelstandsforschung Bonn die Messebesucher zu gründungsrelevanten Themen.

Hier einige Ergebnisse: Jeder 3. Gründungsplaner unter 30 Jahren hat in der Schule einen Gründungskurs besucht. Jede 4. Gründung ist als freiberufliche Tätigkeit geplant. Im Falle der Selbstständigkeit würde jeder zweite Gründungsinteressierte die gesetzliche Krankenversicherung zur Absicherung im Krankheitsfall wählen.

Weitere Angaben der Messebesucher finden Sie in der IfM Veröffentlichung Resultate der Besucherbefragung auf der Messe NewCome.


Schirmherr der Global Entrepreneurship Week zu Gast im Schwarzwald

Schirmherr der Global Entrepreneurship Week Deutschland: Wirtschaftsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg

Es ist schon etwas besonderes, wenn der in der Bürgergunst an vorderster Stelle liegende Minister in den Schwarzwald kommt, um sich über die Situation mittelständischer Unternehmer zu informieren und seinen Besuch in der Region auch dazu nutzt, sich bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach dem Stand der Vorbereitungen zur zweiten Global Entrepreneurship Week zu erkundigen.

Zu Guttenberg war einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Siegfried Kauder in dessen Wahlbezirk gefolgt, um sich in Niedereschach zunächst bei der Firma Südpol einen Eindruck des Unternehmens zu verschaffen und anschließend bei der Firma Johann Nepomuk Jerger KG seine wirtschaftspolitischen Überlegungen in einer öffentlichen Kundgebung darzulegen.

Trotz seines prall gefüllten Terminkalenders ließ es sich der Minister als Schirmherr der Global Entrepreneurship Week nicht nehmen, sich bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nach dem Stand der Vorbereitungen zur diesjährigen Aktionswoche für jungen Unternehmergeist zu erkundigen und dabei auch gleich Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Gemeinsam mit IHK Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez, IHK Präsident Dieter Teufel, Bundestagsabgeordnetem Siegfried Kauder und IHK Projektleiterin Melanie John setzte sich zu Guttenberg werbewirksam für die Global Entrepreneurship Week ins Bild.

v. l. n. r.: Thomas Albiez, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dr. Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, Bundeswirtschaftsminister und Schirmherr der Global Entrepreneurship Week, Dieter Teufel, Präsident der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Siegfried Kauder, Bundestagsabgeordneter, Melanie John, IHK Projektleiterin für die Global Entreprenurship Week

Bei dieser Gelegenheit präsentierte die IHK dem Minister auch das neue, beinahe noch druckfrische T-Shirt der diesjährigen Global Entrepreneurship Week, das der Minister angesichts der hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad womöglich insgeheim gerne gegen den Maßanzug eingetauscht hätte, angesichts des unmittelbar bevorstehenden Kundgebungstermins dann aber doch vorsorglich in Richtung Limousine befördern ließ.

Zu Guttenberg signiert Plakat der Global Entrepreneurship Week 2009

Dennoch, auch wenn zu Guttenbergs Dienstkleidungsordnung keine Platz für T-Shirts läßt, den Minister hat's gefreut. Schließlich will die Aktionswoche jungen Menschen die Chancen und Möglichkeiten des Unternehmertums nahe bringen und so die Saat legen für neue Existenzgründungen, die neue Arbeitsplätze und neuen Fortschritt mit sich bringen. "Die 'Week' unterstützt das Engagement des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Gründungsbereich" und daher ist auch im größten Terminstreß Zeit für die öffentlichkeitswirksame Bewerbung der Aktionswoche. 

Bevor es dann doch Richtung Jerger KG und den etwa 500 wartenden Veranstaltungsbesuchern aus Niedereschach und Umgebung ging, signierte der Minister noch ein Plakat der Global Entrepreneurship Week, das nun schnellstmöglich einen angemessenen Rahmen erhalten wird, um fortan das Büro der Projektleiterin bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zu zieren.


Nachrichten Archiv